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Weiterbildung zum Gesundheitsberater


Berufsbild des Gesundheitsberaters

Gesundheitsberater geben Orientierung im Gesundheits- und Wellnessdschungel und bilden ein Bindeglied zwischen Patient und Therapeut. 

Das Berufsbild des ärztlich geprüften Gesundheitsberaters ist ein neuer Berufszweig im Gesundheitswesen, der sich insbesondere in den letzten fünf Jahren etabliert hat.

 

 
 


Die schnell wachsende Zahl der Ausbildungsanbieter spiegelt den Bedarf. Bisher gibt es noch keine staatliche Reglementierung der Ausbildungs- und Prüfungsinhalte. Jeder Anbieter ist selbst verantwortlich für die Ausbildungsqualität und damit auch für die Zukunftschancen seiner Absolventen. 

Allerdings besteht ein Bedarf nach einer einheitlichen Regelung und es ist innerhalb der nächsten Jahre mit einer staatlichen Anerkennung zu rechnen. Die EANU setzt sich für dieses Ziel ein. 

Bis dahin ist auch die Berufsbezeichnung "ärztlich geprüfter Gesundheitsberater" noch nicht geschützt. Dennoch genießt der Titel bei der Bevölkerung und in Fachkreisen Anerkennung. Beispielsweise empfiehlt die Ärztekammer Ärzten ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Gesundheitsberatern. 

Mit einer abgeschlossenen Weiterbildungsmaßnahme zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater stehen viele Wege offen. Was nämlich in den USA schon länger praktiziert wird, ist bei uns in Deutschland erst auf dem Vormarsch. Mit dem Gesundheitsberater wird eine wichtige Lücke geschlossen.

Aufgabenbereiche des Gesundheitsberaters

  • Patientenberatung im Auftrag von Arztpraxen, Krankenhäusern, Sanatorien oder Kurkliniken
  • Aufklärung zur Gesundheitsvorsorge über gesunde Ernährung und Lebenshaltung in Form von Einzelgesprächen, Vorträgen, Kursen oder Seminaren
  • Serviceleistungen wie Beratung bei gestellter Diagnose über weitere Schritte, z.B. bzw. welcher Facharzt zu empfehlen ist. Begleitung und Unterstützung des Patienten während des Krankheits- und Heilungsverlaufs.
  • Angebote z.B. Ernährungsberatung, Entspannungstechniken, Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik und Suchtprävention
  • Entwickeln und Optimieren verschiedener Betreuungsprogramme (z. B. Selbsthilfegruppen)
  • Erstellen von Tätigkeitsberichten, Statistiken, Pflege von Datenbanken und Verwaltungsarbeiten
  • Verkauf von Gesundheits- und Wellnessprodukten.

Berufsperspektiven

In Deutschland werden für Gesundheit jährlich ca. 240 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind etwa 11 % des Bruttoinlandproduktes. 4,2 Millionen Menschen sind im Gesundheitswesen beschäftigt. Insgesamt gibt es mehr als 800 Berufe im Gesundheitswesen (Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit). 

Trotz der knappen Finanzlage wird die Gesundheitsbranche von führenden Wirtschaftexperten als Wachstumsbranche gesehen. Dabei sind im Gesundheitswesen allerdings sowohl strukturell als auch inhaltlich grundsätzliche Neuerungen von Nöten. Von Seiten der Gesetzgeber erfolgt eine Gesundheitsreform nach der anderen, das Kassensystem von gesetzlichen und privaten Kassen soll verändert werden, eine Bürgerversicherung wird diskutiert, Krankenhäuser werden privatisiert, der Arzneimittelbezug aus dem Internet wird möglich und die alteingesessene Apotheke wird durch die Einführung von Apothekenketten bedroht. Der einzelne Bürger wird stärker in die Selbstverantwortung für seine Gesunderhaltung genommen. Präventionsverhalten wird von den Kassen belohnt: so werden z. B. Raucherentwöhnungskurse und Bewegungskurse bezuschusst. Einige Krankenkassen (z. B. die BBK Grunar und Jahr) beteiligen sich sogar einmal pro Jahr an den Kosten für eine Wellnessreise! Im Krankheitsfall obliegt die Wahl des therapeutischen Ansatzes letztendlich ebenso dem Patienten. Oft fehlen aber ausreichende Informationen zu den möglichen Alternativen. 

Bei den Patienten besteht ein Bedarf an professioneller Beratung zur Orientierung im Gesundheits- und Wellnessdschungel. Diese Lücke wird vom ärztlich geprüften Gesundheitsberater gefüllt. 

Im Gesundheitswesen selbst besteht ein Bedarf an Fachkräften mit einem grundlegenden Überblick im Gesundheitsbereich, die aber dennoch nicht so hoch qualifiziert und damit auch teuer sein müssen wie es Ärzte sind. Auch hier wird der ärztlich geprüfte Gesundheitsberater zukünftig einen Platz finden. 

Wer sich für den Beruf des Gesundheitsberaters entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf mit Zukunft!

Vortrag vom 04.02.2009 von Dr. med. A.-H. Wasylewski:
> Perspektiven in der Gesundheitsbranche (Zusammenfassung, PDF-Datei)


Zielgruppen

Eine Weiterbildung zum ärztlich gerüften Gesundheitsberater bietet einen fachlich fundierten Hintergrund für alle, die im engeren oder weiteren Sinne im Gesundheitssektor oder in der Verbraucherberatung tätig sind und ihren Wirkkungskreis erweitern oder sich umorientieren möchten. Die Zusatzqualifikation "ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin / ärztlich geprüfte Gesundheitsberater" erhöht die Kundenbindung in vielen Bereichen für

  • Krankenschwestern / Krankenpfleger
  • Kosmetikerinnen
  • medizinische Institutionen (z. B. Arztpraxen, Krankenhäuser, Sanatorien, Kurklinken)
  • in Praxen in Heilhilfsberufen (Physiothie, Massage, Logopädie, Ergotherapie, Gerontologie, Ernährungsberatung, Heilpädagogig, Krankenpflege, Altenpflege, Altenhilfspflege)
  • Hebammen
  • Wellness- und Erholungsanbieter (z. B. Wellnesshotels, Bäder, Sportstudios)
  • Heilpraktiker
  • Wellnessanbieter
  • Trainer
  • Psychologen
  • Sozialarbeiter
  • Journalisten
  • Gesundheitsmanager
  • Anbieter von Nahrungsergänzungsprodukten
  • Reformhausfachverkäufer
  • Lebensmittelhändler
  • Köche
  • Apotheker
  • Apothekenfachkräfte
  • Lehrer
  • Erzieher
  • Gesundheitsverwaltung
  • Angestellte im Krankenversicherungswesen
  • u.v.m.

Absolventen mit einer alleinigen Berufsausbildung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater kommen vor allem in Empfangsbereichen von Kurkliniken und Hotels und Gesundheitszentren unter. 

Wenn Sie selbständiges Arbeiten gewohnt sind, innovativ und diszipliniert sind, können sich als Gesundheitsberater auch eine selbständige Beratungspraxis aufbauen. Sie unterstützen dann Ihre Klienten – seien es nun Privatpersonen oder Firmen -, Orientierung im Gesundheits- und Wellnessdschungel zu finden und geeignete Gesundheitsprogramme zu entwickeln. 

Natürlich nützt das Wissen, das in einer Gesundheitsberaterausbildung erworben wird, auch auf dem ganz persönlichen Weg, die eigene Gesundheit optimal zu gestalten.

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Weiterbildung zum Gesundheitsberater (berufsbegleitend)

Übersicht

Dauer

ein halbes Jahr in sechs Blöcken
jeweils Samstag und Sonntag 9 - 17 Uhr
1,5 Stunden Mittagspause

Angebot

4 mal im Jahr
Intensivunterricht inklusive ausführlichen Lehrmaterials
Abschluss mit ärztlicher Prüfung
Ausbildung ausschließlich von Fachkräften, d. h. approbierten Ärzten, Heilpraktikern und Naturwissenschaftlern mit Universitätsdiplom
Jeder Block wird mit einem Zertifikat bescheinigt
Blöcke, die Sie innerhalb Ihrer Ausbildung nicht wahrnehmen können, können Sie im Rahmen einer der nächsten Ausbildungsgruppen nachholen.
Pausensnacks und Getränke werden gestellt
In der Mittagspause stehen Ihnen viele leckere Restaurants der Umgebung zur Verfügung
Vermittlung von Praktika in der Gesundheitsberatung
Im Preis enthalten ist einjährige Mitgliedschaft in der Verbraucherinitiative mit vielen Vorteilen wie z. B. aktuellen Verbraucher- und Gesundheitsinformationen und einem vergünstigten Bezug von verbrauchernahen Broschüren für Ihre Klienten.

Gruppen

10 - 15 Personen
Die Gruppengröße von max. 15 Personen sichert eine individuelle Betreuung

Inhalte

Block I Anatomie / Physiologie

  • Bau und Funktion des Körpers
  • Funktion der Zelle
  • Stoffwechsel- und Energiehaushalt
  • Wasser- und Wärmehaushalt
  • Der Verdauungstrakt
  • Herz-Kreislaufsystem / Atmungsorgane
  • Das Immunsystem
  • Nerven- und Hormonsystem
  • Blutbilder und Blutwerte
Block II Zivilisations- und umweltbedingte Krankheiten
  • Stress
  • Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Herzinsuffizienz
  • Stoffwechselerkrankungen wie Übergewicht, Diabetes und Gicht
  • Schmerzzustände
  • Psychische Störungen (Depressionen, Angststörungen)
  • Demenzerkrankungen
  • Zivilisationskrankheiten bei Kindern
  • Schwermetall- und Toxinbelastung
  • Gesundes Bauen und Wohnen
Block III schulmedizinische und naturheilkundliche Therapieverfahren
  • Schulmedizinische und naturheilkundliche Konzepte
  • Medikamentennebenwirkungen und Nebenwirkungen
  • Medikamenteninteraktionen
  • Chemo- und Strahlentherapie
  • Biologische Krebstherapie
  • Schmerztherapie
  • Entsäuerung und Ausleitung
  • Phytotherapie
  • Traditionelle Chinesische Medizin (Kräuter, Akupunktur, Akupressur)
  • Klassische Homöopathie
  • Behandlung mit Schüsslersalzen
  • Anthroposophische Medizin
  • Psychotherapie, Entspannungsverfahren, PMR, Autogenes Training, Meditation
  • Qi Gong, Yoga, Pilates, Feldenkrais
  • Joggen und Walken
  • Suchtprävention
Block IV Ernährungsberatung
  • Gesunde Ernährung (Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Lebensmittel- und Getränkeauswahl, psychologische Aspekte, Lebensmitteleinkauf)
  • Wenn Essen zum Problem wird (Übergewicht und Essstörungen, gängige Diäten und Abnehmhilfen)
  • Alternative Ernährungsformen
  • Ernährungsbedingte Erkrankungen
  • Fasten
  • Nahrungsergänzungsprodukte und deren Missbrauch
  • Vorbereitung, Aufbau, Durchführung und Ziele von Beratungsgesprächen
Block V Psychologie und Beratung
  • Psychotherapieverfahren und ihre Weltbilder (Psychoanalyse, tiefenpsychologische Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, systemische Therapie, Kurzzeittherapie)
  • Definition Gesundheit
  • Salutogenese und Pathogenese
  • Medizinische Psychologie
  • Psychologische Krankheitsbewältigung
  • Wertehaltungen in der Beratung
  • Kommunikationsmodelle (Schulz von Thun)
  • Übertragung und Gegenübertragung
  • Kliententypen
  • Beratertypen
  • Das Beratungsgespräch
  • Betreuung von Personen per Telefon
  • Motivation
Block VI Organisation des Gesundheitswesens, rechtliche Grundlagen, Praxisaufbau
  • Das Krankenkassensystem
  • Präventivprogramme
  • Das persönliche Budget
  • Medizinische Einrichtungen (Krankenhäuser, Versorgungszentren, Praxen, Pflegedienste, Altersheime, Hospize, Geburtshäuser, Selbsthilfegruppen, etc.)
  • Gesetzliche Grundlagen (Heilpraktikergesetz und Infektionsschutzgesetz)
  • Hygiene und Infektionsprävention
  • Bewerbung (Unterlagen / Bewerbungsmappe, Vorstellungsgespräch, Ausstrahlung, ökonomisches Denken)
  • Praxisaufbau (Anmeldung, Rechnungswesen, Buchführung, effektive Werbung, Klientenbindung)
  • Vorbereitung und Durchführung von Vorträgen
  • Aufbau von Kursen und Seminaren
  • Planung und Koordination von Veranstaltungen
  • Kooperationen und Netzwerke
Prüfung durch das Gremium
  • schriftliche Prüfung
  • Vortrag
  • mündliche Prüfung

Voraussetzungen

Grundsätzlich gibt es für die Weiterbildung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater keine Voraussetzungen bezüglich bestimmter Schul-, Berufs- oder Universitätsabschlüsse. 

Voraussetzung für die Annahme ist allerdings ein ernsthaftes Interesse an der Gesundheitsbildung und die Bereitschaft zum eigenverantwortlichen Lernen.

Termine

Die berufsbegleitenden Kurse setzen sich folgendermaßen zusammen:

120 Unterrichtseinheiten verteilt auf 10 Wochenenden 

Die nächsten Kurstermine (Beginn):

  • Auf Anfrage

Kosten

Kosten für die Weiterbildungsmaßnahme
1880 €
(incl. 19% MwSt.)
zzgl. einmaliger Prüfungsgebühr von 150 € (incl. 19% MwSt.)

Zahlungsmodalitäten
wird der Gesamtbetrag spätestens einen Monat vor Ausbildungsbeginn überwiesen, wird eine Ermäßigung von 150 € gewährt 

Kostenübernahme
Es besteht in Einzelfällen die Möglichkeit einer anteiligen Kostenübernahme durch das Arbeitsamt. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung.

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Weiterbildung zum Gesundheitsberater (Vollzeit)

Übersicht

Vollzeitqualifizierung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater

  • zertifiziert Nr. M0541-278-01 (464)
  • Förderungsfähig durch Agentur für Arbeit / JobCenter
    Maßnahmennummer Kurs BVZ-1: 962/6220/07
    Maßnahmennummer Kurs BVZ-2: 962/6086/08
    Maßnahmennummer Kurs BVZ-3: 962/6145/08
    Maßnahmennummer Kurs BVZ-4: 962/6378/08
Die Weiterbildung erleichtert über das Lernen in einer festen Bezugsgruppe sowie über die Begleitung der Teilnehmer durch ein festes Dozententeam den Aufbau von sozialen Bindungen. Für Menschen, die eine Phase längerer Arbeitslosigkeit hinter sich haben, kann daraus erneuerte Motivation und Selbstachtung entstehen. Damit wird Ihnen der Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert. Regelmäßige Supervision und ein begleitendes, kontinuierliches Bewerbungs- und Präsentationstraining unterstützen ebenso das "am Ball bleiben" und bereiten den weiteren Berufsweg in eine Anstellung oder auch in die Selbständigkeit optimal vor. Innerhalb des Kurses erwerben die Teilnehmer den Europäischen Computerführerschein (ECDL-Start) - ebenfalls eine wichtige Grundlage für das moderne Berufsleben. 
  • 7 Monate Weiterbildung
  • 5 Monate Vollzeitunterricht zuzüglich 2 Monate Praktikum
  • Unterrichtszeiten täglich 8:30 -16:00 Uhr
  • 8 Unterrichtseinheiten (UE) täglich
  • insgesamt 800 UE
  • 420 UE medizinsche und gesundheitsbezogene Inhalte
  • 300 UE der Weiterbildung Vermittlung kaufmännischer Inhalte und
  • PC-Fertigkeiten
  • 70 UE Supervision und Bewerbungstraining

Inhalte

Anatomie / Physiologie / Pathologie (80 UE) 
Bau und Funktion des Körpers (Übersicht)
Der Bewegungsapparat
Die Zelle
Genetik
Stoffwechsel- und Energiehaushalt
Wasser- und Wärmehaushalt
Der Verdauungstrakt
Herz-Kreislaufsystem
Atmungsorgane
Das Immunsystem
Nerven- und Hormonsystem
Blutbilder und Blutwerte
Besichtigung des Medizinhistorischen Museums der Charité

Verbraucherinformationen: Sehen, Hören, Zahngesundheit, Vitamine und Mineralstoffe, Allergien

Zivilisations- und umweltbedingte Krankheiten (50 UE)
Stress
Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Herzinsuffizienz
Stoffwechselerkrankungen wie Übergewicht, Diabetes und Gicht
Demenzerkrankungen
Schmerzzustände
Psychische Störungen (Depressionen, Angststörungen, psychiatrische Erkrankungen)
Psychosamatische Störungen
Zivilisationskrankheiten bei Kindern
Schwermetall- und Toxinbelastung
Gesundes Bauen und Wohnen

Verbraucherinformationen:Wasseraufbereitung im Haushalt, Sonnenschutz, Elektrosmog im Alltag, Gesund Wohnen, Gesund schlafen, Schadstoffarme Kinderzimmer, Kinderspielzeug, Kindersicherheit, Putz- und Reinigungsmittel, Schädlingsbekämpfung, Biologisch Gärtnern

Schulmedizinische und naturheilkundliche Therapieverfahren (90 UE)
Medizingeschichte, Medizinkonzepte (einschließlich Def. Gesundheit, Pathogenese, Salutogenese, Oekologische Gesundheit)
Medikamentenwirkungen und -nebenwirkungen
Medikamenteninteraktionen
Chemo- und Strahlentherapie
Antikörpertherapie
Biologische Krebstherapie
Schmerztherapie
Entsäuerung und Ausleitung
Phytotherapie
Traditionelle Chinesische Medizin (Kräuter, Akupunktur, Akupressur)
Klassische Homöopathie
Behandlung mit Schüssler Salzen
Anthroposophische Medizin
Psychotherapie
Entspannungsverfahren (PMR, Autogenes Training, Meditation, MBSR)
Sportmedizin
Joggen und Walken
Qi Gong, T'ai-Chi-Ch'uan, Fünf Tibeter, Yoga, Pilates, Feldenkrais, Aikido, Judo, Karate, Capoeira
Physiotherapeutische Verfahren
Suchtprävention
Selbstmedikation
Kosmetik

Verbraucherinformationen: Fitnessratgeber, Fitness und Gesundheit, Richtig entspannt, Hilf dir selbst - aber richtig!, Heilen mit der Natur, Heilpflanzen, Homöopathie, Erkältung, Kosmetik, Dekorative Kosmetik, Kosmetik selbst gemacht, Naturkosmetik

Ernährungsberatung (60 UE)
Gesunde Ernährung (Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Lebensmittel- und Getränkeauswahl, psychologische Aspekte, Lebensmitteleinkauf)
Wenn Essen zum Problem wird (Übergewicht und Essstörungen, gängige Diäten und Abnehmhilfen)
Alternative Ernährungsformen
Ernährungsbedingte Erkrankungen
Fasten
Nahrungsergänzungsprodukte und deren Missbrauch
Vorbereitung, Aufbau, Durchführung und Ziele von Beratungsgesprächen
Übung von Ernährungsberatung mit Supervision

Verbraucherinformationen: Getränke, Zucker und Co, Gesundes Schlemmen statt Völlerei, Diäten, Alternative Ernährungsformen, Gesund Essen, Babykost und -pflege, Ernährung von Klein- und Schulkindern, Ernährung im Alter, Lebensmitteleinkauf, Rechte beim Lebensmitteleinkauf, Tiefkühlkost, Lebensmittelzustatzstoffe, Bio & Fair, Lebensmittelvorräte, Haltbar gemacht, Fisch und Meeresfrüchte, Wild und Wildpflanzen, Gewürze und Kräuter, Gesunde Mittelmeer-Küche, Vegetarische Ernährung, Pflanzlich genießen, Saisonkalender für Obst und Gemüse

Psychologie und Beratung (70 UE)
Psychotherapieverfahren und ihre Weltbilder (Psychoanalyse, tiefenpsychologische Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, systemische Therapie, Kurzzeittherapie)
Informieren, Beraten, Coachen, Trainieren, Therapieren, Begleiten
Wertehaltungen in der Beratung
Kommunikationsmodelle (Schulz von Thun)
Übertragung und Gegenübertragung
Kliententypen
Beratertypen
Medizinische Psychologie
Psychologische Krankheitsbewältigung (des Erkrankten und seines Umfeldes)
Das Beratungsgespräch / Gesundheitsberatung
Gesundheitsberatung (Vorbereitung, Protokollierung, Übung und Auswertung)
Betreuung von Personen per Telefon
Motivation

Organisation des Gesundheitswesens, rechtliche Grundlagen, Praxisaufbau (60 UE)
Medizinische Einrichtungen (Krankenhäuser, Versorgungszentren, Praxen, Pflegedienste, Altersheime, Hospize, Geburtshäuser, Selbsthilfegruppen, etc.)
Das Krankenkassensystem (aktuelle und diskutierte Modelle einschließlich des persönlichen Budgets)
Präventivprogramme
Gesetzliche Grundlagen (Gesetz über die Ausübung der Heilkunde und Infektionsschutzgesetz)
Hygiene und Infektionsprävention
Praxisaufbau (ökonomische Planung, Anmeldung, effektive Werbung, Klientenbindung)
Zeitmanagement
Vorbereitung und Durchführung von Vorträgen
Aufbau von Kursen und Seminaren
Planung und Koordination von Veranstaltungen
Kooperationen und Netzwerke

Verbraucherinformationen: Agenda 21, Fairer Handel, Bewußt reisen, Klima schützen, Strom sparen, Getränkeverpackungen, Patientenrechte, Produktpiraterie, Clever haushalten 10

EDV-Schulung: Europäischer Computer Führerschein - ECDL-Start (200 UE)
Modul 2 - Betriebssystem 30
Modul 3 - Textverarbeitung 50
Modul 4 - Tabellenkalkulation - Excel 55
Modul 6 - Präsentation PowerPoint 35
Modul 7 - Internet und E-mail 30

Buchführung und Rechnungswesen (100 UE)
Grundlagen (Buchungspflicht, Inventurmethoden, Bilanz, Eigenkapitalvergleich, Werteveränderungen in der Bilanz, Bestandskonten, Erfolgskonten, Buchungssätze, Kontenrahmen/Kontenplan, Belegorganisation, Umsatzsteuerkonten, Privatbuchungen 40
Anwendersoftware Lexware * (FiBu - Finanzbuchhaltung mit praxisbezogener Fibu-Kenntnisvermittlung - Buchungssätze, Buchungsvorgänge im EDV-System) 60

* anwenderfreundliches Handling, gängige Anwendersoftware für Kleinst- und Kleinbetriebe, preiswerte und leistungsfähige Anwendersoftware

Supervision und Bewerbungstraining (70 UE)
Bewerbungstraining (einschließlich Bewerbung für die Praktika und Planungshilfen für angestrebte Selbständigkeit) 40
Supervision 20
Einzelgespräche 10

Orga (10 UE) 
Organisatorisches einschließlich Umfeldbegehung etc. 4
Besprechung Ausbildungsverlauf

Prüfung durch das Gremium (10 UE)
schriftliche Prüfung
Vortrag
mündliche Prüfung
Urkundenverleihung und Verabschiedung

Gesamtstundenzahl (800 UE)

Voraussetzungen

Für die Zulassung zur Vollzeit-Weiterbildung gelten folgende Anforderungen:

  • mindestens 3-jährige Berufstätigkeit
  • Interesse an Gesundheitsbildung
  • mittlerer Bildungsabschluss

Termine

Die Vollzeit-Kurse setzen sich folgendermaßen zusammen:

5 Monate Vollzeitausbildung
2 Monate Praktikum

Die nächsten Kurstermine (Beginn):

  • Auf Anfrage

Kosten

Die Vollzeitqualifizierung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater ist über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit / der JobCenter voll finanzierungsfähig. 

Firmen und Privatzahler zahlen 5575,20 Euro pro Teilnehmer.

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