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Aktiv leben – statt langem Sitzen, spazieren gehen

Große Metaanalysen haben die negativen Effekte eines inaktiven Lebensstils deutlich gemacht. Präventivmediziner der Universität Regensburg haben die Ergebnisse einer Metaanalyse dargestellt. Mit einer Zweistundendosis täglichen Sitzens steigt die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs um 8%, für Gebärmutterhalskrebs um 10% und für Lungenkrebs um 6%. Dazu hatte man 43 Beobachtungsstudien mit vier Millionen Teilnehmern, von denen knapp 70.000 an Krebs erkrankt waren, ausgewertet.

Interessant waren auch die Nebenergebnisse. Der Negativeffekt betrifft Menschen, die viel Zeit vor dem Fernseher verbrachten, besonders stark. Dabei spielt sicher der gleichzeitige Konsum von Junkfood und süßen Getränken eine Rolle. Interessant auch, dass selbst sportliche Studienteilnehmer vom Risiko des Vielsitzens betroffen waren.

Schon 20 Minuten spazieren gehen kann das Leben verlängern

Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Universität Cambridge in den Ergebnissen einer EPIC Studie. Sie untersuchten 300.000 Teilnehmer und befragten sie nach ihren körperlichen Aktivitäten. Über 12,4 Jahre wurden sie dann nachbeobachtet. Mäßig aktive Teilnehmer hatten im Vergleich zu Inaktiven eine um 20-30% verringerte Gesamtsterblichkeit. Für Normalgewichtige verringerte sich das Risiko um bis zu 41%, wenn sie es von einem inaktiven Level auf ein aktives Level schafften.

(Quelle: D.Schmid et al. Journal of The National Cancer Institute 2014, Am J.Clin Nurtr 2015, Silroby - fotolia.com)

 

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