Zurück
Kopf-EANU


Liebe Leserin, lieber Leser,

da sind wir wieder mit dem neuesten Newsletter. Heute wollen wir Sie in eine Diskussion mitnehmen, die derzeit in der onkologischen Medizin, der Krebsdiagnostik, der Krebstherapie geführt wird. In den letzten zwanzig Jahren wurden viele Milliarden in die Krebsforschung investiert, ohne das sich spürbare wesentliche Erfolge abzeichnen konnten. Die Komplexität dieser Erkrankung, die heute mehr als 300 verschiedene Krebsarten kennt, fordert Forscher, Mediziner, Therapeuten weltweit heraus. In Deutschland erkrankten allein im Jahr 2010 rund 450.000 Menschen an Krebs. Bald wird Krebs zur Todesursache Nummer eins geworden sein. Dennoch gibt es Hoffnungen durch einen neuen Therapieansatz: Die Integrative Krebstherapie.




Integrative Krebstherapie – was bedeutet das?

Integrative Krebstherapie ist die individuelle Anwendung aller bekannten und erfolgreichen Therapiemethoden, die interdisziplinär geplant und individuell auf den Patienten zugeschnitten werden. Sei einigen Jahren versuchen viele onkologische Zentren weltweit diese Behandlungsmethode in ihre Standardtherapien zu integrieren. Erste Mut machende Erfolge zeigen sich in einer höheren Überlebensrate und nicht zuletzt in einer besseren und der Krankheit angemessenen Lebensqualität.




Der Mensch in seiner Ganzheit

Das ist der Grundgedanke dieser Therapie. Die Behandlungsweise in der Integrativen Krebstherapie ist gekennzeichnet durch die synergetische Anwendung aller sinnvollen schulmedizinischen, immunologischen, biologischen und psychologischen Erkenntnisse. Die persönlichen Bedürfnisse und die subjektiven Krankheitserlebnisse bilden die Basis des individuell geplanten Therapiekonzeptes.




Umfang der Integrativen Krebstherapie

Sobald der Tumor diagnostiziert wurde, setzt die individuelle Beratung des Patienten ein. Der persönliche Therapieplan wird unter Berücksichtigung aller Begleiterkrankungen und aller Patientendaten erstellt. Schrittweise wird die Diagnostik erweitert, die Therapieoptimierung eingeleitet. Die Therapie kann bestimmt sein von mikroinvasiven Operationen, systemischer und regionaler Chemotherapie, Strahlentherapie, Hormontherapie, Hyperthermie, Fiebertherapie, Schmerztherapie, Tumorimpfung, Stimulation des Immunsystems, Ernährungstherapie, orthomolekulare Therapie, der Aktivierung und Förderung der körpereigenen Selbstheilungskräfte sowie Bewegungstherapie. Im Bereich der Psychotherapie können Gesprächstherapie, Entspannungsmaßnahmen sowie die spirituelle Unterstützung des Patienten zum Einsatz kommen.




Neueste Ergebnisse

der Krebsforschung sind Bestandteil der Integrativen Krebstherapie. Ständige Recherchen der Onkologieforschung weltweit stehen deshalb auf der Tagesordnung der Therapeuten. Onkologische Netzwerke entstehen, werden ausgebaut und sollen die technische und inhaltliche Plattform zur standardisierten Erfassung aller klinischen Daten dokumentieren. Die vernetzte Auswertung und Bewertung aller Tumordaten dient der Integrativen Krebstherapie über die Landesgrenzen hinaus. Betroffene und ihre Angehörigen sind gemeinsam mit den behandelnden Ärzten trotz aller Belastungen mit in der Verantwortung für eine optimale Behandlung. Nicht alle Therapien werden von den Kassen übernommen. Machen Sie sich sachkundig und recherchieren Sie selbständig auch die aktuellen Gerichtsurteile zu Fragen der Kostenübernahme.




Längst bewiesen

ist der Einfluss einer gesunden Lebensweise auf das Immunsystem. Ein starkes Immunsystem bietet Schutz vor Krankheiten, bekämpft Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze. Im Fall einer Krebsdiagnose hilft ein starkes Immunsystem, den Krankheitsverlauf besser zu meistern, die Lebensqualität positiv zu beeinflussen. Frische und abwechslungsreiche Kost, viel Obst und Gemüse, ballastreiche Kost, Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt, Fisch, Olivenöl, reichlich Flüssigkeit, wenig Weißmehl und Zucker helfen dem Immunsystem, machen es stark. Ebenso unterstützen und stärken regelmäßige Bewegung und Entspannung das Immunsystem.




Europäischer Kongress für Integrative Medizin 2011

Am 7. und 8. Oktober findet in Berlin der 4. Kongress für Integrative Medizin statt. Ärzten, Wissenschaftlern, Kostenträger, Gesundheitspolitikern, Studenten und Patienten wird erneut ein innovatives Forum für die aktive gemeinsame Entwicklung einer bestmöglichen integrativen gesundheitlichen Plattform geboten. Zu den Themen des Kongresses zählen Krebs, Kinderheilkunde, Schmerz, Mind-Body-Medizin, Forschungsmethoden und Terminologie, Aus- und Weiterbildung, Integrative Pflege. Es wird mit zahlreichen national und international renommierten Teilnehmern der Integrativen Medizin, der Schulmedizin sowie der Komplementärmedizin aus allen Bereichen der Wissenschaft, der Lehre sowie auch aus den praktischen Tätigkeitsbereichen der ambulanten und stationären Versorgung gerechnet.




Leserinformation

Unser 3. Heft der Berliner Gesundheitsnachrichten erscheint im Sommer 2011. Dieses Heft widmet sich ausführlich auf 36 Seiten dem Thema Integrative Krebstherapie. Wir informieren u.a. über die Entstehung von Krebs, Risikofaktoren, über den Aufbau onkologischer Netzwerke, erzählen die Geschichte einer an Brustkrebs erkrankten Patientin, und geben Ernährungstipps.
Sie können das Heft bei uns gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 1,85 Euro bestellen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir hoffen, dass auch dieser Newsletter wieder Ihre Zustimmung findet. Sollten Sie nicht weiter interessiert sein, teilen Sie uns das bitte mit. Wenn Sie eigene Ideen, Tipps oder Themenwünsche haben, schreiben Sie uns bitte. Bis dahin, bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Wasylewski



Impressum:
Europäische Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin EANU
Dr. Wasylewski GmbH, Grottkauer Straße 24, 12621 Berlin,
Tel. (49) 030-55 15 82 48, www.eanu.de
Redaktion: Dagmar Moldenhauer