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IN DIESER AUSGABE:
> Gynäkologische Tumoren - Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und Bauchfellkrebs
> Impfung gegen Nierenzellkrebs
> Nachsorge ein Leben lang u.a.
 


Liebe Leserin, lieber Leser,

das Jahr 2013 hat bereits an Fahrt aufgenommen. Wir wünschen Ihnen, dass die Wellen des Lebens im steten Auf und Ab angenehme Überraschungen, erfolgreiche Begegnungen und wunderbare Glücksmomente bringen. Bleiben Sie mutig, optimistisch und vor allem – bleiben Sie gesund. Auch 2013 werden wir Ihnen die „Aktuellen Gesundheitsnachrichten“ und unser Newsletter Erfahrungen, Erkenntnisse und neues Wissen aus der Krebsforschung und der Onkologie von renomierten Autoren vermitteln.


 

Die Ausgabe Nr. 8 wird sich im „Thema heute“ Gynäkologischen Tumoren sowie in vielen Beiträgen der Diagnostik, Therapie, Nachsorge bei Krebserkrankungen und natürlich der Prävention widmen. Diese Ausgabe erscheint  im I. Quartal 2013.

 

"Einzig allein der Entschluss, um etwas zu kämpfen, ist schon der halbe Sieg." (L.U. Kreßner)




 

Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und Bauchfellkrebs

sind seltene Tumoren; in Deutschland erkranken etwa 8.000 Frauen jährlich daran. Aufgrund seiner komplexen Anforderungen an die Behandlung gehört Eierstockkrebs zu echten Problemerkrankungen. Es gibt bisher weder eine sichere Vorsorge noch ist die flächendeckende Qualität der Behandlung (den Leitlinien entsprechend) gegeben. Prof. Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie an der Charité Berlin, ist einer unserer Autoren in der neuesten Ausgabe der „Aktuellen Gesundheitsnachrichten“. Lesen Sie weiter in seinem Beitrag über die aktuellen Erkenntnisse aus der Forschung, der Therapie sowie der Nachsorge dieser gynäkologischen Krebserkrankung.




 

„Ein Gläschen in Ehren… ?“

Regt ein Hochprozentiger nach dem Essen wirklich die Verdauung an? Eine Studie des Mannheimer Internisten, Prof. Manfred Sänger, hat ein ernüchterndes Ergebnis gebracht. Keines der Schnäpse hat eine verdauungsfördernde Wirkung gezeigt. Bei Likören ist der Zuckeranteil sogar noch eine Verdauungsbremse. Anders bewertet wurden klare Brände mit Kräuterextrakten. Als wirksam schnitt jedoch ein Glas Orangensaft ab;

 

reich an Flavonoiden und Antioxydantien können die ungünstigen Effekte eines kalorienreichen Essens ausgeglichen werden. (American Journal of Clinical Nutrition, fotolia paulthenar)




 

Kostenübernahme - das Urteil

Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen nicht immer nur das preiswerteste Medikament erstatten, so eine Entscheidung des Bundessozialgerichtes (Az.: B 1 KR 2/11 R). Das bedeutet: Führt ein Arzneimittel – im Vergleich zu anderen Präparaten – bei einem Patienten zu keinen oder deutlich geringeren Nebenwirkungen, so ist die Kasse zur Kostenübernahme (auch wenn es teurer ist) verpflichtet. Die ursächlichen Nebenwirkungen müssen, so das Urteil, allerdings so stark sein, dass sie das Ausmaß einer Krankheit haben. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Kasse - es kann sich lohnen. (Arzt & Wirtschaft 2012)




 

Impfung gegen Nierenzellkrebs erfolgreich getestet

Deutsche Krebsspezialisten tasten sich an eine Impfung heran, die bei Betroffenen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom eine stärkere immunologische Reaktion gegen den Tumor hervorrufen soll. In einer ersten Studie wurden 19 Patienten aufgenommen, für die keine weiteren Therapien mehr zur Verfügung standen. Eine verbesserte Lebensqualität, ein Stillstand der Erkrankung und sogar eine anhaltende Remission (Reduktion der Tumorlast) konnte verzeichnet werden. Eine weitere klinische Studie wird vorbereitet. (Journal Onkologie)




 

Nachsorge – ein Leben lang

Insbesondere bei Kindern sind dank moderner Medizin die Heilungschancen bei bösartigen Tumoren gewachsen. Auch wenn die ursprüngliche Erkrankung nach Ablauf von drei bis fünf Jahren nicht wieder aufgetreten ist und man von einer Heilung ausgehen kann, unterliegen diese Patienten einem erhöhten Risiko. In den folgenden Jahren können sich Spätkomplikationen entwickeln. Das können funktionelle Beeinträchtigungen betroffener Organe oder auch die Entstehung eines Zweitmalignoms sein. Wissenschaftler untersuchen derzeit, ob durch eine Deeskalation der Therapieintensität bei gleichem Therapieerfolg derartige Komplikationen vermieden werden können. (MMW-Fortschr.Med., N. Effinger-fotolia)




 

Körperliche Bewegung

ist eine gute Sache – und wie aktuelle Studien zeigen, auch in puncto Krebsvorsorge. Nachgewiesen war diese Erkenntnis bisher bei Brust- und Darmkrebs. Eine neue und groß angelegte Studie brachte jetzt auch den Nachweis, dass dieses Wissen auch für eine weitere Gruppe von Krebserkrankungen zutrifft.

 

Blut- und Lymphdrüsenkrebs mit ihren verschiedenen Arten von Leukämien und Lymphomen traten laut einer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Annals of Oncology“ bei sporttreibenden Studienteilnehmern seltener auf.




 

XXL-Softdrinks machen XXL-Menschen?

Parallel zum zunehmenden Genuss gesüßter Softdrinks entwickelte sich in den USA eine Adipositas-Epedemie. Untersuchungen zeigten, dass das genetische Risiko mit einem höheren Konsum süßer Drinks, mit einer Gewichtszunahme assoziierte. Fachleute halten es für geboten, die Adipositas-Epedemie aufzuhalten – nicht nur durch ein Verbot von XXL-Drinks, sondern durch eine gesundheitsbewusste Einflussnahme auf Kinder und Jugendliche. Körperliche Aktivität kann der erste Schritt sein. (Praxis-Depesche)




 

Liebe Leserinnen und Leser,
alle Ausgaben der Aktuellen Gesundheitsnachrichten, Nr. 1 bis Nr. 8, sowie alle Newsletter sind online über www.eanu.de einzusehen.

Haben Sie Lust, uns Ihre Wünsche und Fragen zu senden? Wir freuen uns darauf.

Bis dahin,
Ihr Dr. Wasylewski




Impressum:
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Dr. Wasylewski GmbH, Grottkauer Straße 24, 12621 Berlin,
Tel. (49) 030-55 15 82 48, www.eanu.de
Redaktion: Dagmar Moldenhauer
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