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Kopf-EANU
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bitte versäumen Sie es nicht, unseren Sommer-Spezial-Beitrag zu lesen: Trinken Sie bitte ausreichend im Sommer. Sie erhalten viele wertvolle Tipps zum Thema Trinken, Gesundheit – und Krebs! Passend dazu unser Beitrag über Alkohol und seine gesundheitlichen Risiken. In Maßen: Ja! Im Übermaß: Nein!

Wie immer freuen wir uns auf Ihre Reaktionen! Das EANU-Team wünscht Ihnen eine gute Zeit!

 
   
   
 

Aus der Gesundheitspolitik
Ihr gutes Recht: Zweitmeinung!

Wussten Sie eigentlich, dass jeder Krebspatient das Recht hat, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen? Und dies ist gut so! Denn nach einer schriftlichen Befragung von 1.598 Personen, die von der Bertelsmann-Stiftung und der BARMER GEK durchgeführt wurde, bleibt die Zweitmeinung oft nicht folgenlos: Drei von vier Befragten ändern ihre Entscheidung nach dem Erhalt einer zweiten ärztlichen Meinung!

Vor allem zu Fragen der Krebsbehandlung ist die Zweitmeinung von Patienten besonders gewünscht, so das Ergebnis der Befragung. Dr. Susanne Weg-Remers ist Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums: "Es gibt viele Motive, die Krebspatienten veranlassen, eine zweite Meinung einzuholen, so zum Beispiel der Wunsch nach Bestätigung oder auch Zweifel in Hinblick auf eine Arztempfehlung, ein schwieriges Verhältnis zwischen Patient und behandelndem Arzt, widersprüchliche Expertenmeinungen oder Fragen zum Stellenwert alternativer Behandlungsverfahren."

Wichtig: Vorab mit der Krankenkasse sprechen. In den meisten Fällen wird erstattet, manche Kassen haben auch noch besondere Angebote für das Einholen einer Zweitmeinung.

EANU meint: Bei einer so schwerwiegenden Erkrankung wie Krebs sollte die Zweitmeinung eingeholt werden! Sie gibt entweder Sicherheit oder zeigt andere Alternativen auf. Sinnvoll!

 
   
 

Jugendliche mit Krebs
Das Junge Krebsportal baut Angebot aus

Das JUNGE KREBSPORTAL der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs hat sein Beratungsangebot erweitert. Ab sofort können sich medizinische Fachkräfte über einen Konsilzugang mit dem Beraterteam des Portals austauschen und fachliche Expertise zu speziellen Fragestellungen bei der Behandlung von jungen Krebspatienten einholen. „Das neue Angebot des Konsilzugangs für Mediziner, Pflegekräfte und therapeutisches Personal ist in doppelter Hinsicht ein Qualitätsgewinn“, so der Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Prof. Dr. med. Mathias Freund. „Wir verbessern nicht nur das Angebot für unsere Patienten, sondern unterstützen aktiv den fachlichen Austausch unserer Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Bundesrepublik.“

Mehr Informationen dazu unter:
www.junges-krebsportal.de/information/fachkraefte

 
   
 

EANU-Sommer-Spezial
Sommer bedeutet auch: Trinken, trinken, trinken. Was sollten Krebspatienten beachten?

Ohne Wasser funktioniert in unserem Körper keine Zelle, wir brauchen Wasser zum Leben. Schweiß, Atemluft, Urin und Stuhl lassen uns täglich zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit verlieren. Im Sommer natürlich noch mehr. Krebspatienten sollten beachten: Liegt die Erkrankung schon länger zurück, dann gelten die allgemeinen Empfehlungen wie für Gesunde: Also eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag, im Sommer bis zu drei Liter. Wie ist das aber bei der Chemothearapie oder bei krebsbedingten Problemen?

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Krebsprävention
Wenn das "Gläschen in Ehren" gefährlich wird!

Der regelmäßige Konsum von Alkohol, auch schon in kleinen Mengen, steigert das Krebsrisiko. Pro Kopf konsumiert jeder Deutsche pro Jahr eine Badewanne voll mit alkoholischen Getränken: Bier, Wein, Schnaps, Sekt. Experten schätzen, dass inzwischen zehn Prozent der Krebserkrankungen bei Männern und drei Prozent bei Frauen durch Alkohol verursacht werden. Dies trifft vor allem zu auf Darm-, Speiseröhren- und Brustkrebs.

„Viele Menschen gehen zu sorglos mit dem Alkohol um, da der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs unbekannt ist oder verdrängt wird“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Empfohlen wird im Umgang mit Alkohol: Gesunde Männer sollten nicht mehr als einen Viertelliter Wein oder 0,6 Liter Bier pro Tag trinken, gesunde Frauen die Hälfte davon nicht überschreiten. Zudem sollten mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche eingelegt werden. Allerdings ist es schwer, einen Grenzwert festzulegen, da es einen risikofreien Konsum von Alkohol nicht gibt. Risiken, die eine alkoholbezogene Erkrankung fördern könnten, sollten darüber hinaus gemieden werden. Dazu zählt insbesondere Tabakrauchen, so die Krebshilfe. Die Krebshilfe hat einen Ratgeber herausgegen: „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“.

Dieser kann hier heruntergeladen werden:
www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/
PDFs/Praeventionsratgeber/410_0026.pdf

 
   
 

EANU-Buchtipp
„Wie ich um mein Leben renne“

Mit 34 Jahren bekam Dr. Sandra Otto die Diagnose: Brustkrebs! Zwei Jahre später kam das Rezidiv. Vor ihrer Krebserkrankung war Dr. Sandra Otto eine begeisterte Läuferin – sie behielt den Sport trotz ihrer Krebserkrankung bei: Als Kraftquelle, als Rettungsanker.

In ihrem e-Book „Laufen mit, trotz, gegen Brustkrebs: Wie ich um mein Leben renne" hat die Autorin ihre Erfahrungen zusammengefasst und berichtet, wie sie das Laufen in die Akutbehandlung ihrer Krebserkrankung integrierte. Und sie gibt viele Tipps für andere Betroffene. Das Buch ist erschienen in der Achim Achilles Bewegungsbibliothek.

 
   
 

Brustkrebs
Tumoren von Mensch und Hund sind sich ähnlich!

Krebs zählt nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Haustieren zu den häufigsten Krankheiten. Interessante neue Erkenntnisse gibt es von der Universität Zürich: die Tumoren von Hund und Mensch ähneln sich – und in beiden Gruppen verändern die Tumorzellen das umliegende Zellgewebe. Signifikant ist dies bei Brustkrebs und Krebs der Milchdrüsen (Mammatumoren) bei Hündinnen.

Die Forscher untersuchten das Gewebe in der Umgebung von Mammatumoren bei Hunden mit molekularbiologischen und immunohistologischen Methoden. Dabei konnten sie auf das Gewebearchiv des Tierspitals zurückgreifen, das am Institut für Veterinärpathologie geführt wird. "Wenn die Besitzer unserer Patienten einwilligen, führen wir pathologische Untersuchungen durch, um Erkrankungen besser zu verstehen", sagt die Tierpathologin Alexandra Malbon. "Dabei archivieren wir Proben der verschiedenen Organe und Gewebe, denn diese Gewebeproben können für zukünftige Forschungsfragen sehr wertvoll sein.“

 
   
 

Dickdarmkrebs
Erhöhter Blutzuckerspiegel erhöht das Risiko

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) zeigt: Erwachsene, die ab dem 20. Lebensjahr jährlich mehr als 300 Gramm Körpergewicht zulegen, haben im Vergleich zu Personen, die unter diesem Wert bleiben, ein um 54 Prozent erhöhtes Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Diese Risikoerhöhung beobachteten die Wissenschaftler auch, wenn Menschen mittleren Alters über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 9 Kilogramm Gewicht zunahmen. Kontrollpersonen derselben Altersgruppe, deren Körpergewicht langfristig stabil war, hatten kein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Die Forscher beobachteten zudem, dass für die Risikobeziehung zwischen Gewichtszunahme und Dickdarmkrebs eine Zunahme des Taillenumfangs sowie ein hoher HbA1c-Wert (Maß für den Langzeitblutzucker) eine Rolle spielen. Für Enddarmkrebs stellten sie in dieser Studie keine deutliche Risikoerhöhung fest.

Die Publikation kann hier gelesen werden:
www.academic.oup.com/aje/article-lookup/
doi/10.1093/aje/kww194

 
   
 

Kopf-Hals-Tumoren
Ohne Narben dank moderner Roboter

In der Krebschirurgie werden immer mehr Roboter und spezielle Endoskope eingesetzt, damit Kopf-Hals-Tumoren entfernt werden können, ohne dass am Hals später eine Narbe zu sehen ist. Im Rahmen der 88. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) wurde die aktuellste Entwicklung der Roboter-assistierten Kopf-Hals-Chirurgie vorgestellt.

„Die modernen Geräte helfen uns, die Folgen der Operation für die Patienten deutlich zu begrenzen und die komplexen Funktionen von Rachen und Kehlkopf zu erhalten“, erklärt Prof. Stephan Lang, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Essen. Neu ist ein flexibles Endoskopie-System, welches die Nachteile der bisherigen Roboter mit zu starren Armen überwindet. Mit dem neuen System können insbesondere Tumoren in schwer zugänglichen Regionen wie beispielsweise Zungengrund oder unterer Rachen gut eingesehen und entfernt werden.

 
   
 

EANU-Ratgeber Juni
Sommer, Sonne, vor Hautkrebs schützen

Zunächst eine Bitte: Genießen Sie die Sonne! Sie ist gut für unseren Vitamin-D-Spiegel – und damit gut für die Gesundheit. Wenn wir unseren Vitamin-D-Haushalt auftanken wollen, dann sind 30 Minuten täglich in der Sonne, Hände, Arme und Gesicht sind dabei nicht bedeckt, bereits ausreichend. Ein Zuviel an Sonne erhöht das Hautkrebs-Risiko. Vermeiden Sie bitte unbedingt einen Sonnenbrand, denn die Haut vergisst nicht! Ein Sonnenbrand kann noch Jahrzehnte später zu Problemen führen. Was Sie beachten sollten und wie Sie sich schützen können, lesen Sie hier:

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In eigener Sache
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Aus der Medizin
Erhöht Stress das Krebsrisiko?

Eine neue Veröffentlichung im British Medical Journal sollte die Alarmglocken klingeln lassen: Die Krebsarten Pankreas, Dickdarm, Prostata und Speiseröhre kommen zwei- bis viermal häufiger vor bei Menschen, die unter vermehrtem Stress leiden. Ausgewertet wurden unveröffentlichte Gesundheitsdaten von über 160.000 Menschen im Alter von 16 bis 109 Jahren aus England und Schottland. Jährlich beobachtet wurden Ernährungs-, Rauch-, Alkohol- und Bewegungsgewohnheiten sowie die empfundene Stress-Situation.

EANU fordert: Derartige Daten brauchen wir auch in Deutschland. Dass Stress zu Herz- und Gefäßerkrankungen führen kann, ist längst bewiesen. Die Zunahme bei Bauchspeicheldrüsenkrebs spricht dafür, dass Stress auch Krebs beeinflusst!

 
   
 

Das Mutmach-Bild im Juni 2017

Zu unserem Juni-Mutmach-Bild haben wir ein schönes Zitat von Albert Schweitzer gefunden: "Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt". Vielleicht nutzen Sie den heutigen Tag oder Abend und denken etwas darüber nach, wie Sie dem „Tätigkeitstaumel“ entkommen können – mit Entspannung, Ruhe, Beschäftigungen, die Ihnen Spaß, aber keinen Stress machen.

Wir wünschen Ihnen eine entspannte Zeit! Bis bald, Ihr EANU-Redaktionsteam.

 
 

Die Ausgabe 25 unserer Zeitschrift "Aktuelle Gesundheitsnachrichten" steht online bereit für Sie.

 

 

 

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Redaktion: Tom Stiegler, Layout: Danilo Geritz
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