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Liebe Leserin, lieber Leser,

die wichtigsten Oktober-News haben wir für Sie wieder in unserem Newsletter zusammengefasst. Sind Sie bei Twitter und/oder Facebook? Dann folgen und liken Sie uns doch bitte. Sie erhalten dann wichtige Informationen noch schneller! Wie immer freuen wir uns auf Ihre Reaktionen. Schicken Sie uns doch einfach eine Mail an marketing@eanu.de.

Viele Grüße aus Berlin
Ihr EANU-Redaktionsteam

 
   
   
 

Krebs und Alkohol
Studie belegt: Alkoholproduzenten verschweigen Risiken

In einer britischen Studie wurde nachgewiesen: Produzenten von Alkoholika stellen den Zusammenhang zwischen Alkoholgenuss und Krebsrisiken, vor allem für Brust- und Dickdarmkrebs, häufig falsch dar. Ausgewertet wurden Texte auf Homepages von 26 Firmen der Alkoholindustrie. Ergebnis: 24 Homepages stellen Risiken falsch dar oder lassen wichtige Hinweise auf Krebsrisiken gleich ganz weg.

Die Wissenschaftler schreiben: „Unsere Analyse zeigt, dass die Alkoholindustrie weltweit derzeit aktiv Fehlinformationen über Alkohol und das Krebsrisiko verbreitet, insbesondere über Brustkrebs … Der volle Umfang und die Art dieser Aktivitäten erfordern eine dringende Untersuchung.“

EANU meint: Über viele Jahrzehnte arbeitete die Tabakindustrie mit Täuschungsmanövern in Richtung Krebsrisiko. Auch für die Alkoholindustrie muss es endlich klare Regeln geben, damit die Endverbraucher weltweit über die Risiken aufgeklärt werden. Ähnlich wie auf die Tabakpackungen müssen Warnhinweise auch auf Alkoholika!

 
   
 

Seltene Krebsformen
Ein junges Mädchen bewegt die Welt

Haben Sie schon von Chrissy Turner gehört oder gelesen? Vor zwei Jahren wurde bei ihr ein Knoten auf ihrem Brustkorb entdeckt. Die Diagnose: Brustkrebs – Chrissy war damals erst acht Jahre alt! Der Tumor wurde operativ entfernt; heute, zwei Jahre später, gilt Chrissy als krebsfrei. Für die Familie war die Diagnose natürlich ein großer Schock, waren doch Vater und Mutter bereits an Krebs erkrankt.

Möchten Sie mit Chrissy Turner Kontakt aufnehmen? Das Mädchen hat eine eigene Seite auf Facebook:

www.facebook.com/ChrissysAlliance/

Sie macht dort anderen Betroffenen Mut! Vielleicht hinterlassen Sie ihr ein paar schöne Grüße aus dem deutschsprachigen Raum!

 
   
 

Deutscher Schmerzkongress
Studienlage für den Einsatz von Cannabis unzureichend!

Auf dem Deutschen Schmerzkongress in Mannheim diskutierten Experten auch über den Einsatz von Cannabis zur Schmerzlinderung. Seit März 2017 hat der Gesetzgeber Cannabis als Arzneimittel für Patienten mit schweren Erkrankungen, darunter natürlich auch Krebs, freigegeben. Wichtige Botschaft des Kongresses: Von einer Eigentherapie mit Cannabis, die nicht selten zu beobachten ist, wird ausdrücklich abgeraten. Auch sei die Studienlage für cannabisbasierte Arzneimittel nach wie vor unzureichend.

Prof. Winfred Häuser, Kongresspräsident und Ärztlicher Leiter des Schwerpunktes Psychosomatik der Klinik Innere Medizin I des Klinikums Saarbrücken sieht noch keine ausreichende Evidenz für ein cannabisbasiertes Arzneimittel in der Therapie bei Tumorschmerzen, rheumatischen und gastrointestinalen Schmerzen oder bei Appetitlosigkeit bei Krebs und AIDS. Während die Mediziner weitere Studien fordern, begrüßt die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V die Cannabis-Freigabe für Schwerkranke. Einig waren sich die Kongressteilnehmer, dass jede Form einer Eigentherapie wegen unübersehbarer Nebenwirkungen durch drohende Dosis-Schwankungen abzulehnen ist.

 
   
 

Gesundheitsprävention
Treiben Sie regelmäßig Sport?

Wenn Sie sich regelmäßig sportlich betätigen, dann sind Sie im Durchschnitt zehn Jahre jünger als ein Sportmuffel. Dies ist das Ergebnis der Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“, die am Karlsruher Institut für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) vorgestellt wurde. Untersucht wurden aktive und nicht-aktive Menschen im mittleren Lebensalter. «An unseren Daten sieht man: Der 50-jährige Aktive ist so fit wie der 40-jährige Inaktive», erklärte Studienleiter Prof. Klaus Bös.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Aktive Sportler leiden im fortgeschrittenen Alter deutlich seltener an „Alterszipperlein“ als die Gruppe der Nicht-Sportler. Ein Beispiel: Weniger als 2,5 Stunden sportliche Aktivität in der Woche erhöht das Diabetes-Risiko um das Vierfache! Derzeit erreicht nicht einmal die Hälfte der Deutschen die WHO-Empfehlung von 2,5 Stunden Sport in der Woche. Wie ist das mit Ihnen?

 
   
 

Armutsfalle Krebs
Reaktion aus Wien

Haben Sie unseren letzten Newsletter gelesen? Die beiden Aufmacher-Texte widmeten sich den Themen Gesundheit, Armut und Kostenfalle Krebs. Nachlesen können Sie dies hier:

www.eanu.de/newsletter/2017-09/

Dazu erreichte uns eine Mail von einer 70jährigen Dame aus Wien, die im Mai im AKH Wien brusterhaltend operiert wurde. Sie schreibt: „Ich hätte alles von der Wiener Gebietskrankenkasse bezahlt bekommen, da ich aber ausstieg, muss ich alle Therapiemaßnahmen selber zahlen und auch die Tests und das kommt teuer. Hätte ich einige Bestrahlungen genommen und Antihormontabletten und später gesagt, ich vertrage die Behandlungen nicht, dann wären mir die anderen Methoden bezahlt worden, zumindest ein wesentlicher Teil. Bis jetzt geht es mir gut und ich kann mir den „Aussteiger“ (Hinweis der Redaktion: Ausstieg aus der Krankenkasse) leisten, aber was machen die vielen anderen Menschen, die nicht das nötige Geld haben?“

Gute Frage! Lassen Sie uns dieses wichtige Thema weiter diskutieren! Sie können uns bei Facebook dazu schreiben:

www.facebook.com/EANU.Berlin/

oder Sie senden uns eine Mail an marketing@eanu.de. Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen!

 
   
 

Darmkrebsprävention
AOK im Norden senkt die Altersgrenze für Früherkennung

Neue Wege in der Darmkrebsprävention geht die AOK in Mecklenburg-Vorpommern. Während der gesetzliche Anspruch für einen Test auf Blut um Stuhl erst ab dem 50. und auf eine Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr besteht, wird die Altersgrenze im nördlichsten deutschen Bundesland gesenkt: bei Männern auf 40 und bei Frauen auf 45 Jahre. Ein Vertrag zwischen der AOK Nordost und der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern wurde geschlossen, denn, so die Begründung: „Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben, denn frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut“. Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, nehme bereits ab dem 40. bis 45. Lebensjahr zu. Nur ein Bruchteil der Versicherten nehme dazu die Vorsorgeuntersuchungen wahr.

Zur AOK Nordost gehören noch Berlin und Brandenburg, hier laufen bereits Verhandlungen. Offen ist, ob die AOK die Senkung der Altersgrenze bundesweit einführen wird.

EANU begrüßt diese Entscheidung. Im Interesse der Darmkrebsprävention ist es notwendig, dass auch andere Kassen die Altersgrenze senken!

 
   
 

EANU-Basisthema
Früherkennung Risiken Brustkrebs

Früherkennung kann Gesundheit erhalten – und Leben retten. In unserer neuen Rubrik „EANU-Basisthema“ stellen wir Ihnen Vorsorgemöglichkeiten vor. Es wäre schön, Sie würden diese Tipps auch an Familienmitglieder, Freunde, Kolleginnen und Kollegen oder auch an Nachbarn weiterleiten. Bitte bedenken Sie immer: Die Vorsorgeprogramme orientieren sich an der Durchschnittsfrau, am Durchschnittsmann.

Beim Brustkrebs ist das Risiko für junge Frauen noch gering, es steigt aber bereits mit 30 Jahren leicht an. Wer hat ein höheres Risiko und sollte deshalb vorher sein Risiko kontrollieren?

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Brustkrebs
Machen Sie mit: Online-Befragung Mammografiescreening

Im Rahmen einer Doktorarbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg wird derzeit das Informationsangebot zum Mammographie-Screening untersucht. Dieses wird in Deutschland jeder Frau zwischen 50 bis 69 Jahren angeboten. Für die Online-Befragung werden Frauen zwischen 30 bis 49 Jahren gesucht, die zum Screening noch nicht eingeladen sind und kein bekanntes Brustkrebs-Risiko haben. Es sollen Erkenntnisse erforscht werden, wie verständlich die bisherigen Informationen für die nächste Screening-Zielgruppe sind.

Teilnehmen können Sie unter diesem Link:
www.soscisurvey.de/Mammographie-Screening/

 
   
 

Krebsrisiko Diabetes
Achten Sie auf Ihren HbA1c-Wert!

Kann ein erhöhter HbA1c-Wert, also der Zucker-Langzeitwert, ein Krebsrisiko darstellen? Dieser Frage gingen Forscher in einer Metaanalyse nach. Die Antwort lautet: Ja! Häufig wurde eine Korrelation zwischen einem erhöhten HbA1c-Wert und dem allgemeinen Krebsrisiko festgestellt. Keinen Zusammenhang sehen die Forscher derzeit bei urologischen Krebserkrankungen und bei Brustkrebs, jedoch bei Darm-, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Unterleibskrebs bei Frauen.

Möchten Sie mehr wissen über Diabetesrisiken?

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Prostatakrebs
Urologen: PSA-Test rettet Leben

Nachdem die U.S. Preventive Services Task Force, ein unabhängiges Expertengremium in den USA, ihr negatives Urteil über den PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs revidierte, haben sich auch die deutschen Urologen bei ihrem 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), der in Dresden stattfand, positioniert: Der PSA-Test rettet Leben.

Vor dem Kongress war eine Re-Analyse der großen europäischen und nordamerikanischen Studien zum Thema PSA-Test erschienen. Laut dieser senkt ein PSA-basiertes Screening die Sterblichkeit am Prostatakrebs um bis zu 32 Prozent. Kongressteilnehmer Prof. Dr. Kurt Miller, Leiter der Urologischen Klinik an der Charité Berlin, erklärte: „Der PSA-Test ist nun rehabilitiert“. Vieles deutet darauf hin, dass die deutschen Urologen nun darauf drängen werden, den PSA-Test als Kassenleistung zu verankern.

PSA steht für Prostata-spezifisches Antigen. Es handelt sich um ein vom Prostatagewebe produziertes Enzym, dieses verflüssigt den Samen. Eine erhöhte Beweglichkeit der Spermien im Ejakulat wird dadurch ermöglicht. Im Normalfall ist nur wenig PSA im Blut, ein krankes Prostatagewebe produziert jedoch viel PSA, die Blutwerte steigen.

Neben der ärztlichen rektalen Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger wird Männer ab 40 Jahren häufig der PSA-Test empfohlen, dieser ist derzeit noch Selbstzahlerleistung.

 
   
 

EANU-Tipp: Gesundheit aus der Küche
Leckerer Herbst-Smoothie

Grüne Smoothies sind in. Schnell zubereitet, frisch – und gesund! Grüne Blätter übertreffen den Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen unserer Grundnahrungsmittel (Getreide, Kartoffeln, Milch, Fleisch usw.) deutlich. Und sie sind schnell zubereitet. Sie benötigen nur einen guten Mixer, etwas Wasser und frische Zutaten.

Für Sie haben wir das Smoothie-Rezept „Goldener Herbst“ gefunden.

Sie benötigen:

  • 1-2 süße Äpfel
  • 1 Handvoll Wildkräuter (Vogelmiere und Malve)
  • 1 Handvoll Himbeerblätter
  • Wasser nach Bedarf (mit wenig beginnen)

Dieses Rezept ergibt zwei gesunde Smoothie-Portionen!

 
   
 

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Das Mutmach-Bild im Oktober 2017

Unser Eichhörnchen hat mit dem Wetter überhaupt kein Problem ... Es sieht doch ganz entspannt aus, oder? Wussten Sie schon, dass unser Körper negativen Stress locker wegstecken kann, sofern er kurzfristig und nicht permanent ist? Die vielen kleinen Stressauslöser im Alltag, eine ständige Erreichbarkeit über Handy und Mail, dauerhafte Sorgen um Geld, Existenz und auch Gesundheit können zu dauerhaftem Stress führen.

Unser EANU-Tipp: Stress ist ein Magnesiumräuber. Wenn Sie erhöhte Unruhe, Zittern der Hände, Zuckungen am Augenlid und an den Mundwinkeln oder auch häufiger Wadenkrämpfe haben, dann sollten Sie diese als Anzeichen für einen möglichen Magnesiummangel ernst nehmen! Schon 300 mg hochwertiges Magnesium am Tag könnten Ihnen helfen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber! Damit Sie bald wieder so entspannt sind wie unser Eichhörnchen!

Ihr EANU-Team wünscht Ihnen aus Berlin eine gute Zeit. Den nächsten Newsletter erhalten Sie Ende November!

 
 

Die neue Ausgabe 27
unserer Zeitschrift "Aktuelle Gesundheitsnachrichten" ist online.

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Redaktion: Tom Stiegler, Layout: Danilo Geritz
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