Achtsamkeit: Wege aus der Erschütterung

Eine Krebserkrankung ist zunächst eine Erschütterung - und dieses ist der erste Schritt in einem Prozess: „Jeder Patient und jede Patientin verarbeitet die Krankheit und deren Behandlung auf eigene Weise. Die Wege sind so vielfältig, wie die Persönlichkeiten der Betroffenen“, erklärt die Expertin. „Die Krebserkrankung löst bei vielen Menschen eine Bilanzierung des vorherigen Lebens aus. Dann gilt es inne zu halten, sich zu klären, zu ordnen, gegebenenfalls aktiv zu werden, sich zu informieren – kurz: Dinge zu entdecken, die man bewahren will und auch solche, die man verändern möchte. Im Kern gehe es darum, trotz der Erkrankung eine neue emotionale Stabilität zu erlangen, so Beate Hornemann, Diplompsychologin und Leiterin des psychoonkologischen Dienstes am UniversitätsKrebsCentrum (UCC) des Universitätsklinikums Dresden. In der neuesten Ausgabe unseres Magazins gibt sie viele Tipps zur Achtsamkeit: "Achtsamkeit meint die Konzentration auf den Moment. Die bewusste Wahrnehmung des Augenblicks, ohne diesen zu bewerten. Beide Aspekte sind dabei gleich wichtig. Im Alltag ist das Verweilen im Augenblick schwieriger als man denkt: Die Gedanken hängen häufig der Vergangenheit nach oder beschäftigen sich mit der Planung der Zukunft." Den gesamten Artikel lesen Sie hier!