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Appell an Eltern: HPV-Impfung schützt vor Krebs!

Zum sogenannten HPV Awareness Day am 4. März appellieren das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebshilfe an alle Eltern, eine wichtige Chance zur Krebsprävention nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Denn: Eine Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) schützt nicht nur vor den Viren selbst, sondern auch vor Krebserkrankungen, die als Folge der Infektion auftreten können. Dennoch erhalten in Deutschland noch viel zu wenig Kinder und Jugendliche die schützende Injektion.


Allein in Deutschland erkranken geschätzt jährlich etwa 7.700 Menschen an HPV-bedingtem Krebs – allen voran an Gebärmutterhalskrebs. Außerdem lösen die Viren Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum, im Darmausgang sowie im männlichen Genitalbereich aus. Seit 2018 wird die Impfung gegen krebserregende humane Papillomviren für Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen (versäumte Impfungen können bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden). Sie schützt Frauen vor Gebärmutterhalskrebs und sowohl Frauen als auch Männer vor den anderen HPV-induzierten Krebsarten.


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