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Erhöht zu viel Schlaf das Risiko für Krankheiten?


Ist es eigentlich gesund, lange zu schlafen und ein Mittagsschläfchen zu halten? Dieser Frage ging die amerikanische Gesellschaft für Schlafmedizin nach. Bisher gilt das Unterschreiten der Mindestschlafdauer von sieben bis neuen Stunden als ungesund, viel Schlaf gilt als gesundheitsförderlich.


Das Fazit der Studie überrascht: Demnach sollte man nachts ausreichend, aber nicht zu viel schlafen und auf einen Mittagsschlaf verzichten. Denn Kurz- und Langschläfer hatten in der Studie ein erhöhtes Sterberisiko und bekamen mehr Herzinfarkte sowie Schlaganfälle. Allerdings handelt es sich um epidemiologische Daten, die Hinweise liefern derzeit noch keine Beweise für Zusammenhänge.


Die durchschnittliche Schlafdauer lag demnach bei 8 Stunden täglich. Bei einer Schlafdauer von 8 bis 9 Stunden erhöhte sich das Risiko um 5 %, bei 9 bis 10 Stunden um 17 %. Bei täglich mehr als 10 Stunden Schlaf stieg das Risiko um 41 %. Auch Kurzschläfer (weniger als 6 Stunden täglich) hatten ein um 9 % erhöhtes Risiko.


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