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Fahrlässige Tötung an Krebspatientin: Haft für Heilpraktiker


Zwei Jahre und drei Monate Haft und fünf Jahre Berufsverbot für einen Heilpraktiker aus dem Kreis Kelheim: fahrlässige Tötung an einer Patientin, die an Brustkrebs erkrankt war. Durch Auspendeln kam der Mann zur Diagnose, die Frau habe keinen Krebs und behandelte sie wegen einer vermeintlichen Milchdrüsenentzündung und Gelenkschmerzen. Im Frühjahr 2013 war die Frau verstorben.

EANU meint: Heilpraktiker müssen ihre Grenzen kennen und diese akzeptieren. Sie können eine Krebstherapie unterstützen, dürfen aber nicht von einer notwendigen Therapie abraten oder diese absetzen. Unser EANU-Konzept der Integrativen Krebstherapie verbindet Schulmedizin und Naturheilkunde, dies ist unser ganzheitlicher Ansatz. An diesem können auch Heilpraktiker mitwirken, müssen dies aber auf seriöse Weise tun.


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