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Hautkrebs: Zahl der Erkrankungen steigt deutlich an


„Die Haut vergisst nie“ – unter dieser Überschrift ist der neue Hautkrebsreport erschienen, die Fakten sind erschreckend: 270.000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr, Steigerungen von über 50 % beim hellen Hautkrebs und über 30 Prozent beim dunklen Hautkrebs. Angesichts dieser Zahlen ist es völlig unverständlich, dass nur jeder fünfte gesetzlich Versicherte das kostenlose Hautkrebsscreening in Anspruch nimmt.


"Meist liegt die Ursache für die Erkrankung schon Jahrzehnte zurück. 20 bis 30 Jahre braucht Hautkrebs, um sich zu entwickeln“, erklärt Professor Matthias Augustin, Dermatologe am UKE und Herausgeber des Reports. Mit dem Alter steigt daher das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, erheblich an. Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 75- bis 79-Jährigen, das zeigen die Zahlen der GKV-Versicherten. Von ihnen erkranken durchschnittlich 843 von 100.000 Versicherten im Jahr an schwarzem Hautkrebs. Zum Vergleich: Bei den 20- bis 24-Jährigen sind es nur 41 von 100.000 Versicherten. Dabei zeigen sich auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Bis zu einem Alter von 60 Jahren erkranken mehr Frauen an einem malignen Melanom als Männer. Danach kehrt sich das Bild um.


Der Report kann hier eingesehen werden: https://www.tk.de/presse/themen/arzneimittel/haut/hautkrebsreport-2061202

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