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Krebsprävention: Richtig grillen, damit Krebs keine Chance bekommt!


Sommerzeit ist auch Grillzeit. Und leider kann das heiße Vergnügen gesundheitsgefährdend und sogar krebserregend sein. Problematisch sind die sogenannten heterozyklischen aromatischen Amine (HAA) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Beide Gruppen können in die Darmzellen eindringen und sich dort an unser Erbgut anlagern. Und diese Veränderungen können zu bösartigen Tumoren führen!


Beachten Sie deshalb beim Grillen folgende Hinweise:

1. Braten Sie das Fleisch nicht zu heiß an. Die schädlichen Stoffe entstehen erst bei Temperaturen von 130 Grad Celsius.

2. Verwenden Sie, wenn möglich einen Elektro- oder Gasgrill. Andernfalls lassen Sie die Holzkohle gut durchglühen, denn der Rauch eines offenen Feuers enthält viele PAK.

3. Holzkohle oder Holzkohlebriketts sind zu bevorzugen. Beim Verbrennen von Papier, harzreichem Holz oder Kiefernzapfen entstehen PAK.

4. Nehmen Sie mageres oder nur leicht fettdurchzogenes Fleisch, das vor dem Grillen gut abgetupft wird.

5. Lassen Sie Ihr Grillgut nicht verkohlen.

6. Verbrannte Stellen sollten Sie großzügig abschneiden, denn sie enthalten sehr hohe Mengen an heterozyklischen Aminen.

7. Zu empfehlen ist ein Grill mit seitlichen Feuerstellen. Fett kann so nicht in die Glut tropfen.

8. Eine Grillschale verwenden. Auch dadurch kann Fett nicht in die Glut tropfen.

9. Befestigen Sie den Grillrost hoch, so dass die Feuerflammen das Grillgut nicht berühren können.

10. Vermeiden Sie gepökeltes Fleisch wie Kasseler Kotelett, Speck, Leberkäse, Wiener Würstchen, Bockwürstchen und Fleischwürste.

11. Empfohlen werden Ungepökeltes wie Rinderhüftsteaks, Hohe Rippe, Weiß- und Gelbwürste, Nackenkoteletts, Hack.

12. Lieber dünsten als grillen!

Insgesamt essen wir viel zu viel Fleisch. Sie können auch Tofuprodukte grillen sowie Gemüse wie Auberginen, Zuccini oder Tomaten und diese mit Schafskäse oder anderen Produkte verfeinern!

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