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Männer und Krebs: Fitness in Kindheit hat schützenden Effekt


Wenn Männer in ihrer Jugend viel Fitness-Sport treiben, haben sie womöglich später als Erwachsene ein geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken oder zu versterben. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus Schweden in einer großen Studie mit fast 1,2 Millionen Männern, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology veröffentlicht wurden.


Während der durchschnittlichen Beobachtungszeit von 27 Jahren traten rund 15.000 Krebsfälle unter den Teilnehmern auf, 4.900 Männer starben an einer Krebserkrankung. Für die Teilnehmer, die im Fitnesstest besser abgeschnitten hatten, errechneten die Forscher ein geringeres Risiko, in der Folgezeit an Krebs zu erkranken oder daran zu versterben. Dieser Effekt trat allerdings frühestens nach fünf Jahren ein. Er hatte auch Bestand, wenn andere Faktoren wie das familiär bedingte Krebsrisiko in die Berechnungen einbezogen wurden. Er war sogar bei Männern mit familiär erhöhtem Krebsrisiko noch stärker ausgeprägt.


Quelle:

Högström G et al. Aerobic fitness in late adolescence and the risk of cancer and cancer-associated mortality in adulthood: A prospective nationwide study of 1.2 million Swedish men. Cancer Epidemiology 2019, 59:58-63

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