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Supa-Teen-Studie untersucht Lebensqualität


Mit der „Supa-Teen“-Studie soll die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit Krebs untersucht werden. Untersucht werden soll der Zusammenhang zwischen sozialen Faktoren und dem Wohlbefinden der jungen Patienten. „Die Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen mit Krebs wurde schon vielfach untersucht. Der Fokus dieser Studien lag aber vorwiegend auf psychischen und physischen Beeinträchtigungen“, sagt Roick. Unklar sei jedoch, ob und in welchem Umfang die Erkrankung, die damit verbundene Therapie und deren Auswirkungen langfristig das psychosoziale Befinden, insbesondere die Teilhabe, beeinflusse. Es fehlt vor allem belastbares Wissen über Aktivitäts- und Teilhabe-Chancen krebskranker Kinder und Jugendlicher und die Bedeutung sozialer Ungleichheiten in diesem Kontext. „Das ist vor allem deshalb von großer Bedeutung, weil Interaktionen mit Gleichaltrigen und Erfahrungen in verschiedenen Lebensbereichen wichtig für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind“, so Roick. Man vermute, dass ärmere Familien Krankheiten schlechter bewältigen. Personale und behandlungsbezogene Faktoren wie beispielsweise erkrankungsbedingte Müdigkeit (Fatigue), das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten oder die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten sollen deshalb besonders untersucht werden.

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