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Droht uns ein "Krebs-Tsunami"?

Experten vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) rechnen mit einem starken Anstieg von Krebserkrankungen weltweit. «Es ist nicht übertrieben davon zu reden, dass wir einen Tsunami an Krebserkrankungen vor uns haben», sagte der DKFZ-Vorstandschef Michael Baumann in Dresden. Alleine in Deutschland gehen die Experten von einem Anstieg um 100000 Neuerkrankungen pro Jahr aus und damit von 500.000 auf 600.000 Fälle. Derzeit haben in unserem Land mindestens vier Millionen Menschen Krebs oder haben die Krankheit überstanden.


Die Ursachen für den „Krebs-Tsunami“ sehen die Experten nicht nur in der demografischen Entwicklung, sondern vor allem im Lebensstil. Bis zu 40 Prozent aller Krebserkrankungen könnten Baumann zufolge vermieden werden, wenn die Menschen all das unterlassen würden, was zu einer solchen Erkrankung führe.

Neben der Prävention und Vorsorge will das Deutsche Krebsforschungszentrum auch die Behandlung verbessern , dies soll über individuellere Therapien erfolgen. In Dresden wurde deshalb die erste DKFZ-Außenstelle eröffnet. Schwerpunkt sollen die Zukunftstechnologien, sein die beispielsweise mit intelligenten Sensoren und Künstlicher Intelligenz die Prävention und Behandlung von Krebserkrankungen verbessern sollen.

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