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Übergewicht könnte Nikotin bald als Hauptrisikofaktor für Krebs ablösen!



Ernährungsmediziner schätzen, dass Übergewicht bald Nikotin als Hauptrisikofaktor für Krebserkrankungen ablösen könnte. Studien haben gezeigt, dass ein zu hohes Gewicht und geringe körperliche Aktivität Risikofaktoren für viele Krebserkrankungen sind. Bestimmte Tumorarten wie beispielsweise Mammakarzinome nach den Wechseljahren, Eierstock- oder Gebärmutterhalskrebs aber auch Dickdarm- und Prostatakrebs treten bei übergewichtigen Menschen verstärkt auf.

„Zu viel Essen, zu wenig Bewegung und daraus resultierendes Übergewicht haben einen größeren Einfluss auf die Entstehung und das Voranschreiten von Tumorerkrankungen als Nikotinkonsum“, erklärt Professor Bertz vom Universitätsklinikum Freiburg in einer Pressemitteilung zur Tagung ERNÄHRUNG 2018. So ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken für stark übergewichtige Frauen mit einem Body Mass Index von über 35 um ungefähr 90 Prozent erhöht.

Die Tagung wird sich auch mit der Ernährung von Krebspatienten beschäftigen. Denn: „Jährlich sterben allein 20 bis 30 Prozent aller Krebspatienten nicht an ihrer Grunderkrankung, sondern an den Folgen ihrer Mangelernährung“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Experten sind sich einig: „Hier müssen wir mit etablierten ernährungsmedizinischen und ernährungstherapeutischen Maßnahmen intensiv gegensteuern.“

Die ERNÄHRUNG 2018 findet vom 21. bis 23. Juni in Kassel statt. Nähere Infos und Anmeldung unter: http://www.ernaehrung2018.de

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